Posts by FlightJens

    TEIL IV


    Nach einigen Tagen Zwangspause (man muss ja auch das Geld für das Flugbenzin verdienen), konnte es heute mit einem kurzen Leg meiner Norwegen-Küstentour weitergehen.


    Gestartet wurde mit voller Kraft und Flaps auf dem Segelflugplatz Vaksinen und dann hieß es erstmal Höhe machen, denn die MSA von 4200 Fuß in der Umgebung muss erstmal erreicht werden. Kurz darauf dann der Schwenk Richtung Norden und wir fliegen den Sorfjord östlich von Bergen entlang, wo sich bereits Norwegens einzigartige Mischung aus Wasser und Steinmassiven zeigt.




    Kurz darauf überfliegen wir ein etwas karges Hochland um in der Ferne die gewaltigen Bergmassive der Jordalsnuten und auch bereits des Jostedalsbreen Nationalparks zu sehen. Nach wenigen Minuten öffnet sich jedoch direkt vor uns erst einmal der gewaltige Sognefjord - eine echte Superlative, ist er doch der längste (204km) und zugleich tiefste (1308m) Fjord Europas. Den naheliegenden Seitenarm Nærøyfjord (das wäre dann der schmalste Fjord Europas) können wir wegen einer tiefen Nebel/Wolkenschicht leider nicht erreichen.




    Nachdem wir soviel Wasser überquert haben, geht es direkt in nördliche Richtung weiter. In der Ferne sahen wir bereits vorher die Kvamshesten, ein inselartiges Bergmassiv (links im Bild) um die 1200m, das sehr steil in der Umgebung emporragt. Wir weichen den kalten Felsen östlich aus, um dann sofort nach nordwesten abzudrehen und noch einige schöne Blicke über den Førdefjorden bei Naustdal zu ergattern.




    Da sich die Wolken bereits wieder stark verdichten und immer weiter Richtung Meeresspiegel absacken (Küste eben!), wird es Zeit Florø anzusteuern, wo es einen Regionalflughafen gibt. Die ständig wechselnden Winde schaukeln unsere Skylane kräftig durch, weswegen kaum ein Foto gelingt.




    Schlussendlich setzen wir aber sanft in Florø auf und können uns nach erfolgreichem Einparken mittels des genialen A2A Tow-Systems in der nahegelegenen Kleinstadt, die, ACHTUNG SUPERLATIV, die westlichste Stadt Norwegens ist, umsehen.




    in Florø können wir uns auch ein deftiges Abendbrot genehmigen. Dieses könnte bestehen aus: ein Glas Ringnes Pilsner, als Vorspeise Fårikål (Hammel in Kohlsuppe), Hauptgang Smalahove (einfach mal bei Wikipedia eingeben, aber nicht erschrecken) und zum Nachtisch eine etwas zwielichtige Spezialität aus Trøndelag, der Region um Trondheim: Karsk. Man nehme eine Kaffeetasse, lege ein fünf-Kronen Stück auf den Boden, fülle mit Kaffee auf, bis die Münze nicht mehr sichtbar ist und kippe dann einen ordentlichen Schluck hjemmebrent (zu Hause Gebrannter) auf, bis das Geldstück wieder zum Vorschein kommt.


    Skål! :-)

    Hallo Rene,
    ich hatte das gleiche Problem wie du und war auch sehr unzufrieden.
    Hatte auch eine AMD Radeon Graka. Zum Schluss habe ich das Anwendungsprofil für den P3D bei der Graka gelöscht und so also die Grafikansteuerung komplett dem Sim überlassen. Seit dem läuft alles wie geschmiert und ist ein Fest für die Augen.


    Gruß, Jens

    TEIL III

    Nach einem Tag Zwangspause wegen dichten Nebels in der Region Stavanger, konnte es gestern endlich mit unserer Reise Richtung Norden weitergehen. Nach einem letzten Kaffee bei unserem Wirt Sigurdsson checken wir die Skylane noch einmal durch und starten dann auf einer holprigen und eigentlich kaum erkennbaren Graspiste direkt Richtung Norden und fliegen nach nicht mal 15 Minuten an Stavanger vorbei - eines der vielen Zentren der norwegischen Ölindustrie



    Interessanterweise ist Stavanger flächenmäßig die größte Stadt Norwegens und erstreckt sich neben der Festlandbebauung auf nicht weniger als 16 Inseln. Entsprechend viele Schiffe kurven zwischen dem besiedelten Gewirr umher und sorgen für Leben beim Überflug.
    Hinter Stavanger biegen wir nach Westen ab und steuern Haugesund und seinen Flughafen Karmøy an. Unterwegs passieren wir massive Strommasten und zahlreiche Ölraffinerien, am imposantesten die von Statoil in der Nähe von Slettå. Der Flughafen von Haugesund wirkt fast wie in den blanken Fels gehauen und beim Anflug schaukeln uns die omnipräsenten Küstenwinde ordentlich durch. Da von hier wie auch von Stavanger Sola die meisten Arbeiter von und zu den Ölplattformen in der Nordsee geflogen werden, gibt es entsprechend viele Hubschrauber-Stands.





    Nach einer kurzen Pause im kleinen Terminal des Regionalflughafens geht es bei leichter und für uns ausreichend hoher Wolkenbedeckung weiter mit direktem Kurs nach Norden. Unterwegs kommen wir immer wieder an Ölplattformen vorbei, die zur Revision vom offenen Meer in die Fjordausläufer geschleppt wurden oder in einer Werft überhaupt erst zusammengeschweißt werden.
    Vor Bergen öffnet sich dann noch einmal der norwegische Schärengarten in seiner ganzen Blüte und wir erkennen die komplizierte Besiedlung dieser von Wasser wieder starkt geprägten Region. In Richtung der zweitgrößten Stadt des Landes erreicht die Häuserdichte schon beachtliche Ausmaße und man gerät ins Stauen darüber, wie komplex Menschen ihre Städte in die natürlichen Gegebenheiten einpassen können.




    Nachdem wir eine große Runde über das Zentrum gedreht haben und dabei auch die weltberühmte Hansesiedlung Bryggen erkennen können, drehen wir wieder auf einen südöstlichen Kurs und nehmen die Herausforderung an, das winzige Flugfeld von Vaksinen zwischen den Felsen zu suchen. Beinahe wären wir dran vorbeigeflogen, denn die kurze Asphaltpiste läuft in eine Grasfläche aus und der ganze Platz liegt mitten in einem schmalen Tal. Der Anflug und die beinahe heißlaufende Trimmung überraschen uns so sehr, das es für ein Foto nicht mehr reicht.
    (Ich gebe zu, ich schaue mir die Plätze vorher nicht an. Einfach mal anfliegen und sehen ob es passt, ist die Parole! :-))




    In der nächsten Etappe geht es weiter Richtung Norden, aber, wenn es das Wetter zulässt mit dem einen oder anderen Abstecher in die Fjorde hinein. Den Hardangerfjord haben wir bereits beiseite gelassen und der Sognefjord ist zwar riesig, aber auch eher unspektakulär. Also wird es eher in die kleineren Ausläufer gehen.
    Grüße und Dank!
    J.

    Hallo Christian,


    ansich reicht auch ASN bzw. die neue Version davon allein, da der Prepar ja auch so schon ganz nette und vor allem performancefreundliche Wolken hat. Das schöne bei REX TD ist die Geschwindigkeit, in der man die Texturen mal eben austauschen kann und natürlich die irre Vielfalt an Wolkenformen, Meeresfarben, Sonnenuntergängen etc. ASN und REX sind auch ständig irgendwo im Sale, so dass man sie beide günstig ergaunern kann.
    Ich schick dir mal noch ein schönes Beispiel für die Wetterdramatik, die man damit so herbeizaubern kann. (hat aber nix mit der Tour hier zu tun)


    Hallo Christian,


    danke für deine Meldung. Das Wetter ist immer echtzeit und wird ihnen präsentiert von Active Sky Next in Combination mit REX Texture Direct + Softclouds. Mir hat mal am Anfang meiner Flusi-Rückkehr vor 2-3 Jahren jemand die Kombi aus diesen beiden Sachen (damals noch REX Overdrive) als Non Plus Ultra empfohlen und so ist es wirklich. ASN ist wirklich ein must-have und mit den Texturen von REX kommt richtig Leben in die Bude. Ich bin jeden tag wieder begeistert davon.


    Gruß
    J.

    TEIL II


    Hallo ihr lieben Leute,
    danke für eure Wortmeldungen zu meinem Auftaktpost. Weil es gestern so ein riesen Spass war, bin ich heute gleich wieder in den Flieger gestiegen, um meine Tour fortzusetzen.


    In aller Herrgottsfrühe starten wir am Flughafen Kjevik bei Kristiansand in einen strahlenden Sommertag. Wir überfliegen die große Stadt direkt in südliche Richtung und können die imposante Varoddbrua erkennen, außerdem die großen Industriezentren, die die Hafenstadt umringen.




    Bei herrlichem Sonnenschein im Rücken geht es nun direkt westlich in Richtung Lindesnes, dem südlichen Lands End Norwegens. Die Kleinstadt Lindesnes selbst liegt in einem kleinem Tal eingebettet. Auf dem Weg dahin begegnen uns die tollen AI-Schiffe von Henrik Nielsen, unter anderem ein Kreuzfahrtschiff.




    Von hieraus geht es leicht nordwestlich in Richtung Farsund mit seinem ehemaligen Flughafen. Im zweiten Weltkrieg von der Luftwaffe erbaut diente er nach dem Krieg der zivilen Luftfahrt und ist heute ein reiner GA-Platz, auf dem die ehemalige zweite Landebahn sowie zahlreiche Kampflugzeug-Stands noch gut zu erkennen sind.



    Nach einer kurzen Pause beim örtlichen Fliegerklubb geht es gleich weiter Richtung Stavanger vorbei an großen Windparks (Norwegen bezieht seinen Strom ja mittlerweile zu fast 100% aus erneuerbaren Energien).


    Leider wird das Wetter Richtung Nordwesten immer schlechter und die Wolkendecke sinkt auf unter 1000 Fuss. Da der Wetterbericht für Stavanger Sola eine Untergrenze von nur 600 Fuss bei 5 Meilen Sicht ansagt, entschließen wir uns zu einer vorzeitigen Landung auf der winzigen Piste von Orre Skeie. Da der Platz mit seiner winzigen Graspiste und direkt am Wasser und am Feldrand gelegen bei dem Wetter extrem schwierig zu finden ist, gibt es nur ein Foto vom Anflug.



    Nach einem steilen Sinkflug und einer harten Landung bei tiefstem Klappensetting und knapp 60 Knoten, sind wir froh, als der nächstgelegene Bauer uns etwas Werkzeug leiht, um abermals das Fahrgestell zu reparieren. Wir quartieren uns gleich beim freundlichen Frode Sigurdsson ein und warten also auf besseres Wetter für unsere Weiterreise in die Fjordwelt Westnorwegens.


    Danke fürs Lesen!
    J.

    Hallo,



    TEIL I


    ich möchte euch an einer Reise teilhaben lassen, die mich und die geliebte Skylane entlang der Küsten Norwegens führen wird. Wann immer ich Zeit habe, werde ich mehr oder weniger große Etappen fliegen und euch ein paar Bilder schicken.
    Nehmt platz und kommt mit.


    Zunächst eine Übersicht der Route. Wir starten am winzigen Torsnes Airfield in der Nähe von Fredrikstad, nur wenige Kilometer von der schwedischen Grenze entfernt, werden uns die wunderbare Küste Sørlands entlanghangeln um dann via Stavanger in die Fjordwelt Westnorwegens einzutauchen. Über Bergen geht es nach Florø, Ålesund, Kristiansund an Trondheim vorbei nach Namsos. Ab da geht es wirklich Richtung Norden und wir besuchen Brønnøysund, Mo i Rana, Bodø und fliegen von dort aus Richtung Lofoten. Von Leknes geht es nach Stokmarknes auf die wunderbare Insel Andøya. Von dort aus weiter nach Tromsø, dem Tor zur Arktis und Hammerfest bis hin zum Nordkap, das wir umrunden werden. Danach besuchen wir auch den letzten Winkel dieses riesigen Landes und landen in Mehamn, Vadsø und schliesslich endet unsere Reise wie auch die der bekannten Hurtigrutenschiffe in Kirkenes an der Grenze zu Russland.
    Zur Übersicht habe ich bei VfrFlight 2.1 eine Karte erstellt.



    Wir starten, wie bereits erwähnt, auf der buckeligen Graspiste von Torsnes, wo nur einige Segelflieger rumstehen und wir beim Abheben kräftig durchgeschüttelt werden. Das Wetter ist bestens, also drehen wir sofort auf Westkurs und sehen rechts hinter uns Fredrikstad verschwinden, eine wichtige Hafenstadt und Mündungstor des größten norwegischen Flusses, der Glomma.




    Wir überqueren fix den großen Oslofjord und den schönen Schärengarten der Provinz Vestfold und gelangen so in die Stadt Skien, wo wir eine Pause auf dem Flugplatz Geiterryggen machen. Dort werdem am Empfangsgebäude fleißig Fenster geputzt und ein Hund spazieren geführt ;-)




    Nach dem obligatorischen Kaffee, den man in Norwegen nach jeder Mahlzeit trinkt (fast immer schwarz!), wird der satte Motor der Skylane wieder angeworfen und es geht in südwestlicher Richtung die Küste entlang weiter in Richtung Arendal und Grimstad. An dieser Stelle ist Norwegen immer noch erstaunlich dicht besiedelt und es fällt mitunter schwer zu glauben, das in diesem gewaltigen Land nur knapp fünf Millionen Menschen leben sollen. Wohl gemerkt: würde man die Landfläche Norges einmal um Oslo herum drehen, läge das Nordkap immerhin am Bosporus. Die Südküste jedenfalls beschert uns zum Abend hin schönstes Wetter, Möwen und tolle Aussichten auf eine vor Wasser strotzende Region.





    Pünktlich zum (deutschen) Abendbrot (das norwegische wird meist bereits gegen 17.00Uhr genossen) fliegen wir nun nach Kristiansand, die fünftgrößte Stadt Norwegens. Da jedoch langsam das Flugbenzin knapp wird verschieben wir den Rundflug über die Stadt auf ein anderes Mal und fliegen stattdessen direkt den dazugehörigen Flughafen von Kjevik an, dessen Freewareumsetzung wirklich sehr gelungen ist. Hier wird die Skylane erstmal zwischen geparkt, im Accusim-Hangar auf Vordermann gebracht (der linke Reifen ist seit der Piste am Anfang entwas mitgenommen) und dann hoffentlich bald für die Fortsetzung dieser Tour wieder angeworfen.




    Habt vielen Dank für euer Interesse. Kommentare und Wünsche sind gerne gesehen. Das Gleiche gilt für Vorschläge zur besseren und qualitativeren Einbindung der Bilder.
    Gleich vorweg noch die verwendeten Szenerien:


    FTXGlobal, LC Europe, Vector sowie Norway; und von flightsimnorway die herrlichen Airports of Norway, Airports of Northern Norway, Grassfields of Norway, Norway Bridges X, Norway GA Airfields.
    Alles in allem ein rundes Paket, man möchte sich nicht satt sehen. ;-)


    Bis bald
    J.

    Hi,


    Also ich habe mit der Version 2.1 festgestellt, dass ich massive Performanceeinbrüche habe, wenn das Programm mit dem Prepar3D verbunden ist und den Track mitschneidet. Das hatte ich in der Vorgängerversion nie. Der Sim gerät immer heftiger ins Stocken, die Frames sinken von 30+ auf unter 10 und er bleibt mitunter für 10 Sekunden komplett stehen. Schalte ich die Connection von VFRFlight mit dem Prepar3D aus, ist das Problem sofort behoben. Das ganze übrigens unabhängig von Bewölkung und Szeneriekomplexität. Kann aber auch sein, dass es mit SimConnect zu tun hat. Ich habe jetzt schon ein paar mal die mit dem Prepar3D mitgelieferte Standartversion von SImConnect drübergebügelt, das hatte aber bisher keine Auswirkungen auf die schlechte Performance im Trackingmodus des Programms.
    Wurde das im Forum von VFRFlight schon thematisiert? Weiß einer was?


    Beste Grüße und Dank,
    J.

    Hallo benne36,


    ich kenne mich eigentlich auch nicht aus, habe das gleiche Problem aber bei einigen SODE-betriebenen Aerosoft Airports. Sind deine Versionen von Prag und Zürich von Aerosoft? Irgendwo habe ich mal gelesen, dass wenn die JetFinger nicht explizit für Sode konzipiert sind, sich bei der Tastenkombi auch nix bewegt. Kann damit zusammenhängen, das Aerosoft in seinen Addons gerne AES pusht, aber wie gesagt, genau weiß ich es nicht.
    Hast du mal in die Benutzerhandbücher der jeweiligen Szenerien geschaut, ob die Jetway-Ansteuerung dort als Feature geführt wird? Ggf kann auch eine Neuinstallation von Sode helfen, das kann sogar Wunder wirken: bei mir waren ganze Airports verschwunden und tauchten nach einer Neuinstallation von Sode wieder auf. ;-)


    Gruß
    J.

    Ich fänds schonmal stark wenn die Kiste etwas performanter wäre als der Aerosoftbus und darüber hinaus die Innenraumbeleuchtung nicht nur ein- und ausschaltbar, sondern auch dimmbar wäre, wie im Original. Bei Aerosoft sind für die Panelbeleuchtung zwar Drehregler dargestellt, aber lediglich mit On/Off-Funktionen belegt.


    J.

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